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Shibori ist eine alte japanische Textilfärbetechnik mit der man einen Stoff auf variabler Art „manipuliert“, bevor er in einer flüssigen Textilfarbe gelegt wird. Ein Muster wird dadurch erzeugt.
Eine Methode des Shibori-Färbens heißt „itajime“. Als Hilfsgegenstände dienen Holzklötze, die Teile eines gefalteten Stoffstücks abklemmen (= reservieren). Von der Faltung hängt es ab, wie der geklemmte Stoff nach dem Eintunken in das Färbebad aussieht. Das Ergebnis wird auch durch die Form des verwendeten Holzelementes beeinflusst. So können zauberhafte Muster aus Farbe und Formen entstehen.
Interessant zu experimentieren ist, welche Muster kreiert werden können, wenn die Itajime-Technik an Stoffstücken, die auf zwei aufeinander folgenden Färbegängen mit unterschiedlichen Faltungen und/oder Klemmungen beruhen.
Historisch-kulturelle Hintergründe der alten japanischen textilen Technik Shibori werden erläutert und Itajime-Übungen anschaulich gemacht bevor die Kursteilnehmer_innen im eigenen Tempo die Itajime-Methode ausführen. Das ganze Material steht zur Verfügung; zur Farbgebung sind flüssige Textilfarben vorbereitet. Für diesen Kurs sind keine Vorkenntnisse notwendig.
P.S. Die Vermittlung an diesem Tag ist identisch zum Kursinhalt am 26. April 2018.

Nanna
Nanna Aspholm-Flik (*1964, Tampere) ist diplomierte Textildesignerin (Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart) aus Finnland und agiert u.a. als Künstlerin, Dozentin, Forscherin, Kuratorin, Jurorin und Kunsthandwerkerin. Als Impulsgeberin und Kooperationspartnerin in Kulturprojekten verfolgt sie den Ansatz, Theorie und Praxis zusammenzubringen, um die Wertigkeit des Textilen hervorzuheben. Sie ist Gründerin und Ideengeberin der Atelierwerkstatt _nannatextiles in Stuttgart-West. Unter _programm _archiv kann über Nannas konkrete Mitwirkungen nachgelesen werden.
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