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Hinweise

Es sind noch einige Plätze frei. Bitte bei Interesse eine kurze Mail an [email protected] senden. Nanna meldet sich umgehend.
Dass bei der Produktion unserer Kleidung mehr Material gebraucht wird, als wir tatsächlich am Ende auf dem Körper tragen, ist wenig beachtet. Denn über die „Reste“, die bei der Herstellung entstehen, wird nicht gesprochen. Meistens landen sie im Müll und werden nicht in einen neuen Kreislauf gebracht.
In diesem Workshop werden wir gemeinsam mit solchen „Resten“ arbeiten und daraus neue textile Flächen kreieren. Wir können aus einem Fundus von industriellen Schnittresten schöpfen, die vorwiegend aus Naturmaterialien bestehen. Von den Formen und Farben, die daraus zur Verfügung stehen, lassen wir uns zu einer ganz eigenen Gestaltung leiten. Jeder Teilnehmer/jede Teilnehmerin darf ihren ganz eigenen Stil finden und entwickeln. Dabei schärfen wir den Blick für eine spannungsvolle und interessante Flächengestaltung.
Ein einleitender Theorieteil von Magdalena gibt einen kleinen Einblick in die Produktion unserer Kleidung und erklärt die Technik, mit der wir arbeiten werden. Für den Workshop sind keine Vorkenntnisse nötig, denn wir arbeiten mit einem einfachen Blindstich. Alle benötigten Materialien werden zur Verfügung gestellt. Falls vorhanden, bringen Sie gerne ihre eigenen Nähutensilien (Stoffschere/Nadeln/Fingerhut…) und Garne (schwarz/weiß/blau/rot…), sowie Stoffreste, die Sie bei sich finden können und die Sie gerne verarbeiten möchten, mit.
Foto: Magdalenas Foto eines Quilt-it-Up-Beispiels. Die händischen Stickspuren, sichtbar auf der Rückseite, sind erkennbar am oberen Rand.

Magdalena Popp
„Meinen ersten Schal habe ich schon gestrickt, bevor ich eingeschult wurde.“
Die Begeisterung für textile Materialien und Techniken reicht bei Magdalena weit in ihre Kindheit zurück. Seither erarbeitete sie sich vielfältige Fähigkeiten im Umgang mit Textilien und machte schließlich die Leidenschaft zum Beruf.
In ihrem künstlerisch orientierten Bachelorstudium des Textildesigns an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle (2014 – 2019) legte sie den Fokus auf Weberei, Stickerei und das Färben mit natürlichen Pflanzenfarben.
Das Masterstudium an der Hochschule Reutlingen im Textildesign/Material & Surface Design (seit 2020) nutzt sie zur Vertiefung und Ausweitung ihrer textilen Auseinandersetzungen bis hin zu experimenteller algorithmischer industriell anwendbarer Mustergestaltung.
Darüber hinaus gestaltet Magdalena auch in verwandten Disziplinen, wie der Mode, der Grafik und Buchkunst.
Der achtsame Umgang mit Ressourcen ist ihr in allen Projekten ein ganz besonderes Anliegen.
Den Workshop Quilt it up! entwickelte sie während des dreimonatigen Praktikums bei _nannatextiles in Stuttgart.Foto:
Magdalena Popp